Carmona im Handel. Ehretia in der Botanik.
Ehretia microphylla
Der heute häufig verwendete botanische Name innerhalb der Familie Boraginaceae.
Carmona retusa
Noch sehr verbreitet auf Etiketten und in älterer Bonsailiteratur.
Direkt ans Licht, weg von kalter Luft.
Im Haus steht Fukientee unmittelbar am hellsten geeigneten Fenster. Abstand und Vorhänge kosten viel Licht. Im Sommer profitiert er bei stabil warmen Nächten von einem geschützten Außenplatz, muss aber langsam an Sonne gewöhnt werden.
Nie völlig trocken. Nie dauerhaft luftlos.
Die obere Zone leicht antrocknen lassen, dann den Ballen vollständig wässern und frei ablaufen lassen. Kaltes, nasses Substrat ist besonders problematisch. Wasserbedarf nach Licht, Temperatur und Blattmasse neu bewerten.
Blattfall und Knospenverlust
Feine Wurzeln und kleine Blätter reagieren rasch.
Schwache Wurzeln
Bei wenig Licht sinkt der Verbrauch deutlich.
Oft Mineralablagerung
Schalenrand und Blattbelag von Schädlingen unterscheiden.
Reproduktion folgt Überschuss.
Bei viel Licht und stabiler Kultur kann der Fukientee mehrfach blühen. Aus bestäubten Blüten entstehen kleine Früchte. Ein schwacher Baum sollte nicht unnötig viele Früchte ausreifen lassen.
Wachstum erzeugt die feine Krone.
Kräftige Triebe zunächst entwickeln lassen und danach auf eine passende Richtung zurücknehmen. Zu häufiges Kürzen schwacher Triebe erzeugt keine echte Verzweigung.
Wurzeln brauchen warme Erholung.
Umtopfen in eine stabile warme und helle Wachstumsphase legen. Ein luftiges, strukturstabiles Substrat verwenden, Wurzelschnitt an Vitalität anpassen und anschließend keine weiteren starken Eingriffe stapeln.
Warm – aber nur mit Licht.
Fukientee hat keine kalte Winterruhe. Er bleibt frostfrei und warm. Das knappe Winterlicht in Deutschland wird dadurch zum begrenzenden Faktor; Pflanzenlicht kann schwaches Wachstum und Blattfall reduzieren.
Kleine Blätter zeigen große Änderungen.
Licht · Kälte · Wasser
Standortwechsel und Ballenzustand gemeinsam untersuchen.
Schildläuse
Äste und Blattunterseiten mit Lupe prüfen.
Spinnmilben
Besonders bei warmer, trockener Innenluft möglich.
